Willkommen auf der Seite des Arbeitszentrums NRW
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen. Sie bekommen Einblicke in unsere Arbeit und können die Menschen kennenlernen, die der Anthroposophie im Arbeitszentrum Nordrhein-Westfalen ein Gesicht geben. Verschaffen Sie sich einen Eindruck, wie unsere Räume im Kulturhaus OSKAR aussehen, denn Sie können diese auch für Ihre Veranstaltungen anmieten. Besuchen oder kontaktieren Sie uns, per Post, per Mail, per Telefon - oder einfach direkt vor Ort in Bochum.
Sommertage Anthroposophie
Wach bleiben – Möglichkeiten entdecken
Zukunft schaffen
Unter diesem Motto laden wir herzlich ein vom
4. bis 7. Juni 2026 in die Waldorfschule Bochum-Langendreer zur
Sommertagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland, dem Arbeitszentrum NRW und der anschließenden Mitgliederversammlung der AGiD.
WAS WÜRDEN SIE ALS GELUNGENE TAGUNG BEZEICHNEN?
Wenn Sie Menschen begegnet sind, die Sie verstanden haben? Wenn Ihnen in Gesprächen Ihr eigenes Anliegen deutlicher wurde? Wenn Sie durch Erkenntnismut gestärkt und mit der Haltung von Selbstwirksamkeit in den Alltag zurückkehren? So etwa stellen wir uns das für die Sommertage Anthroposophie vor, und gemeinsam kann uns das gelingen.
Da Fronleichnam nicht in allen Bundesländern ein Feiertag ist, haben wir die Veranstaltung so angelegt, dass man jederzeit in das bunte Programm einsteigen kann. Sie beginnt am Donnerstagmittag mit Zukunftsfragen. Am Freitag wird es um die Tätigkeiten in der Welt für mehr Menschlichkeit gehen, und am Samstag gibt es Workshops und einen Markt der Möglichkeiten. Am Sonntag schließt sich die Mitgliederversammlung der AGiD an.
GESPRÄCHSFOREN DIE IN DIE TIEFE GEHEN
Für den ersten Teil haben wir drei namhafte Impulsgeber gefunden: Matthias Wildermuth, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychiater, wird in bewährter Anschaulichkeit in das Thema „Sorge“ einführen. Am Abend wird Karin Michael mit dem Thema „Zuversicht“ fortsetzen. Sie war in der Langendreer Schule über lange Zeit Schulärztin, gehört jetzt zur Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach und ist ebenfalls für erfahrungsgesättigte Anschaulichkeit bekannt. Am Freitagmorgen wird schließlich David Martin, Inhaber des Gerhard-Kienle-Lehrstuhls an der Universität Witten/Herdecke, übernehmen und zum weiteren Erfahrungsaustausch überleiten. Wir dürfen gespannt sein, welche Themen und Erfahrungen dabei zur Sprache kommen.
SICHTBARKEIT
Am Freitagmittag begrüßen wir die neu dazu kommenden und gedenken den Verstorbenen, deren Lebensimpulse das anthroposophische Leben in der Region über Jahrzehnte fruchtbar geprägt haben und noch immer kräftig wirken. Und es wird um Ihre mitgebrachten Fragen gehen: Was will wie und wodurch werden? Wo werden zukunftsfähige Erfahrungen gemacht? Wo kann man sich initiativ beteiligen, soziales Leben zu gestalten? Wir haben Formate vorbereitet, die Wärme erzeugen und in die Begegnung führen, in der man ehrlich sprechen kann. In den Zwischenräumen des Gesprächs kann der wache Geist neue Sichtweisen entdecken und Ideen fassen – kann der Geist zünden!
BUNT UND WUNDERVOLL
Es wird ein Fest der ( Wieder-) Begegnungen werden. Viele der in der Region ansässigen Einrichtungen und Initiativen – und manche auch von weiter her – haben ihr Mitwirken zugesagt. Höhepunkt dieser Vielfalt wird der Samstag sein. Vom Bauernmarkt mit den umliegenden Demeter-Höfen bis zu den Workshops und Ständen die ein Panorama anthroposophischer Lebenspraxis zeigen, wird alles geboten sein. Es gibt Arbeitsgruppen zur Bildekräfteforschung, zur Menschenbetrachtung und zu Karma-Fragen. Saatzucht-Initiativen stellen sich vor, es gibt eine Waldorf-Elternsprechstunde, man wird das Dortmunder Erzieherseminar und verschiedene therapeutische Einrichtungen kennenlernen können. Die deutsche Jugendsektion wird dabei sein, die soziale Frage wird bewegt werden sowie Fragen der Jugend. Es wird um Meditation und die sogenannten „Nebenübungen“ gehen, und es wird einen Workshop mit Plastizierübungen aus der Kunsttherapie geben u. v. a. m.
Für die Kinder wird es eine Vorstellung der Puppenbühne „Karfunkelstein“ geben, und für alle gibt es pakistanisch-afghanische Köstlichkeiten aus der Küche von Shahida Perveen-Hannesen und ihrer Initiative „Interkultureller Honigfluss“. Wir freuen uns auf viele Besucher, auch auf solche, die einfach mal kennenlernen wollen, was die „Anthros“ zu bieten haben. Und wir rechnen auch mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser.
Für die Abende wurde ein anspruchsvolles Kulturprogramm vorbereitet, das die Seele weit werden lässt. Und für alle, die noch nicht genug haben, wird es an Feuerschalen mit einem wohligen Storytelling einen Ausklang geben. Das gesamte Programm finden Sie im beiliegenden Flyer.
Der Eintritt ist frei, doch die Durchführung einer solchen Tagung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Wir vertrauen darauf, dass durch die Beiträge derer, denen es möglich ist, ein Ausgleich entsteht. Ihre Spende ist daher kein bloßer Zusatz, sondern die notwendige Basis für das Gelingen dieser Tage. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Selbsteinschätzung und Ihre Unterstützung.
Verpflegung bitte vor Ort bezahlen. Für die Planung von Räumen, Mahlzeiten und das kostenfreie Matratzenlager (inkl. Frühstück) bitten wir dringend um Anmeldung.
Herzliche Grüße,
Friedemann Uhl, Alexander Schaumann und Katja Schultz
für das Arbeitskollegium NRW
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In der Anthroposophischen Gesellschaft ist jeder als Mitglied willkommen, unabhängig von Weltanschauung, nationaler oder kultureller Herkunft und Religion. Nicht Bekenntnis ist gefragt, sondern Interesse. Jedes Mitglied kann sich mit anderen zu Gruppen zusammenschliessen und die Fragen verfolgen, die für sein Erkennen und Leben wichtig sind. So entsteht ein Netzwerk des lebensvollen spirituellen Austausches über Anthroposophie in der Gegenwart .Gruppenarbeit vor Ort, Feste, Kurse, Vorträge und künstlerische Veranstaltungen prägen das Leben der Anthroposophischen Gesellschaft ebenso wie internationale Kongresse.
Die Mitglieder gewinnen Anregungen und finden Gesprächspartner über Fragen des meditativen Lebens oder beteiligen sich an gesellschaftlich wertvollen Projekten. Zahlreiche Publikationsorgane schaffen einen Zusammenhalt und ermöglichen wechselseitige Inspiration. Die Mitglieder fördern die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft als spirituellen Mittelpunkt der Gesellschaft. Wer die Anthroposophische Gesellschaft kennenlernen möchte, setzt sich mit der örtlichen Gruppe in Verbindung, wendet sich direkt an das Arbeitszentrum NRW, die deutsche Landesgesellschaft in Stuttgart,oder an das Goetheanum in der Schweiz.
Mit Ihrer Mitgliedschaft in der Anthroposophischen Gesellschaft ermöglichen Sie, daß durch geisteswissenschaftliche Forschung und Lehre spirituelle Impulse in die Kultur fließen können.