Zukunft der Arbeit – Karma des Berufs
Die anthroposophische Gesellschaft in Deutschland lädt zum
öffentlichen Kongress und zur Mitgliederversammlung ins Ruhrgebiet ein.
Zukunft der Arbeit – Karma des Berufs
Über den Mut zu neuer Erkenntnis und neuer Verantwortung
Do, 24.06. bis So, 27.06.2010
Rudolf-Steiner-Schule, Bochum/Langendreer
Mitwirkende:
Prof. Friedjof Bergmann (Wirtschaftswissenschaftler)
Udo Herrmannstorfer (Organisationsberater)
Wolfgang Gutberlet (Unternehmer)
PD Dr. Friedrich Glasl (Organisationsberater, Mediator, Autor)
Prof. Götz Werner (Unternehmer)
Enno Schmidt (Sozialkünstler Grundeinkommen)
Dirk Kruse (Sozialtherapeut und Berater)
Gerald Häfner (Europaabgeordneter)
Dr. Wolf-Ulrich Klünker (Geisteswissenschaftler und Autor)
Dr. Peter Selg (Ita-Wegmann-Institut, Autor und Dozent)
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesministerin der Justiz a. D.)
Johannes Stüttgen (Künstler, Soziale Plastik)
Linda Thomas (Sozialwissenschaftlerin, Familienkultur)
Paul Mackay (Sozialwissenschaftliche Sektion am Goetheanum)
Dr. Joachim von Königslöw (Pädagoge, Autor)
Weitere Referenten und Referentinnen sind angefragt.
Es ist längst kein Geheimnis mehr: Uns geht die Arbeit aus. Es gibt also viel zu tun!
Was wir benötigen, ist ein neues Verständnis von Arbeit und Einkommen, von Beruf und Berufung.
Wie entsteht eine Wirtschafts- und Sozialethik, durch die der Mensch die Erde, auch für zukünftige Generationen, lebenswerter macht? Wie verändern sich schon heute Unternehmen und wie sieht eine Organisation der Zukunft aus? Wie verhält sich Arbeit und Menschenwürde zueinander, bei uns in Europa und in ärmeren Ländern weltweit? Was haben einzelne Menschen auf diesen Gebieten bereits geleistet? Können wir uns gegenseitig anregen, das zu tun, was wirklich zu tun ist?
Wir erleben heute die Konsequenzen und Folgen unserer vergangenen Taten. Ob es um Ökologie, Wirtschaft oder Gesellschaft geht – die Menschheit ist an eine Grenze gekommen, an der wir uns die Frage stellen müssen:
Wie viel Zukunft bleibt uns noch? Wie viel Einfluss können wir auf diese nehmen – Hier und Jetzt.
Karma bedeutet: Die Folgen seiner Handlungen auf sich zu nehmen und sich einer nachhaltigen Verantwortung zu stellen. Ohne eine Sinngebende, ethisch und moralisch vertretbare Neuorientierung sind die Gegenwartskrisen nicht zu meistern. Was könnten neue Perspektiven für eine zukunftsorientierte Berufs- und Arbeitswelt sein? Welche Ansätze dazu sind schon vorhanden? Was macht letztlich das soziale Leben gesund?
Der Kongress „Zukunft der Arbeit – Karma des Berufs“ will Arbeitsrichtungen und Praxisfelder aufzeigen, diskutieren und Mut machen, auch neue, unkonventionelle Wege einzuschlagen. Dabei geht es sowohl um spirituelle Grundlagen, als auch um eine gesellschaftlich relevante Praxis.
Als Bestandteil des Kongresses gibt es „dezentrale Foren“ in verschiedenen Einrichtungen im Ruhrgebiet.
Mit dabei sind:
GLS – Bank / Treuhand (Bochum)
Demeter – Höfe (Windrather Tal)
Gemeinschaftskrankenhaus (Herdecke)
Kulturhaus OSKAR (Bochum)
Institut für Waldorfpädagogik (Witten Annen)
Uni Witten – Herdecke
Arbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen (Dortmund)
Zur Äthergeographie des Ruhrgebietes (Bochum, Essen, Herne)
Kontakt und Anfragen: kontakt(at)athroposophie-nrw.de


